Raumklima

Hinter dem Begriff Raumklima verbergen sich sehr viele komplexe Fragestellungen, die die Gesundheit und das Wohlbefinden von Menschen in Innenräumen stark beeinflussen. Auch sind damit immer Fragestellungen nach Energieeffizienz, Wärme- und Feuchteschutz sowie Schimmelvermeidung verbunden.

Fragestellungen rund um das Raumklima können sein:

  • Wird durch die vorhandene Heizungsanlage z. B. im Büroraum eine ausreichende Beheizung im Winter erreicht bzw. sichergestellt?

  • Ist die vorhandene technische Lüftung ausreichend, um innere Lasten (Wärme- sowie Stofflasten) in ausreichendem Umfang abzuführen?

  • Werden die Anforderungen der ASR 3.5 / 3.6 in Innenräumen eingehalten?

  • Ist das vorhanden Lüftungskonzept für ein gesundheitlich zuträgliches Raumklima ausreichend?

  • Sind Optimierungen zur Energieeinsparung beim Heiz-/Kühlbetrieb der Heizungs- und/oder RLT-Anlage möglich?

Wir führen unabhängige Überprüfungen der Raumklimasituation sowie Lüftungsbedingungen, Ermittlungen zur Leistungsfähigkeit von Heizungsanlagen und raumlufttechnischen Anlagen durch. 

Durch jahrelange praktische Tätigkeit, umfangreiche Weiterbildungen und einschlägige Erfahrungen mit der Ermittlung der thermischen Behaglichkeit und des Zugluftrisikos nach DIN EN ISO 7730, der Überprüfung von raumlufttechnischen Anlagen nach der VDI 6022 (Hygieneinspektion an RLT-Anlagen) sowie Raumklimabeurteilungen nach den Technischen Regeln für Arbeitsstätten (ASR 3.5/ASR 3.6) können wir auch komplexe Fragestellungen sicher beantworten.

Zur Ermittlung der Raumklimasituation werden üblicherweise die Parameter Raumtemperatur, Raumluftfeuchtigkeit sowie der Gehalt an Kohlendioxid bestimmt. Je nach Fragestellung können darüber hinaus noch Temperaturen des Fußbodens (Fußbodenheizung) oder auch Oberflächentemperaturen der Heizungsrohre (Vor- und/oder Rücklauf) ermittelt werden. Üblicherweise werden dazu kontinuierliche Messungen bei typischen Außenklimabedingungen (sommerlicher Wärmeschutz: in den Sommermonaten; winterlicher Wärmeschutz: Dezember-Februar) über mindestens 14 Tage durchgeführt. Unterstützend können der Einfluss der Gebäudehülle sowie die Temperaturverteilung am Heizkörper und/oder der Fußbodenheizung mittels Wärmebildkamera ermittelt werden.

 

Auch die normgerechte Messung der Luftmenge (Volumenstrom) nach DIN EN 12599 als Leistungskriterium zur Beurteilung einer RLT-Anlage mittels Flügelradanemometer, Prandt’l-Staurohr oder thermischen Anemometer gehören ebenfalls zu unserem Leistungsspektrum.

 

Die Verwendung ausschließlich aktuell und regelmäßig geprüfter Messtechnik, je nach Anforderung auch DAkkS-kalibriert, ist dabei Grundlage für eine objektive Beurteilung und für uns selbstverständlich.

 

Gern erstellen wir Ihnen ein lösungsorientiertes Angebot.

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